| Zusammensetzung Rundfunkrat Durch Gesetz ist gewährleistet, daß der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks von den Parteien dominiert wird. |
| Der Rundfunkrat zählt insgesamt 47 Mitglieder, die von den jeweiligen politischen, weltanschaulichen und gesellschaftlichen Gruppen für jeweils fünf Jahre entsandt werden. Vom Bayerischen Landtag werden zwölf, von der Bayerischen Staatsregierung ein Vertreter entsandt. D.h. per Gesetz schon mal 28 % Vertreter der Parteien; es kommen aber noch zahlreiche CSU Vertreter hinzu, so beispielsweise Reinhard Dörfler, Josef Deimer, Franz Krug, Heribert Riedmüller, Christian Knauer und SPD Vertreter wie Fritz Schösser (Stand: 12/2002). Schon nach erster Durchsicht sind also 40% parteieneigene Rundfunkräte, obwohl sicherlich nicht 40% der Bevölkerung Parteimitglieder sind. Viele stehen den Großkirchen nahe wie Valentin Doering, Friedemann Greiner, Charlotte von Enhuber, Elke Beck-Flachsenberg, so daß man getrost davon ausgehen kann: der Rundfunkrat ist fest in Händen der Parteien, dabei hat die CSU die überwältigende Mehrheit. Der Bayerische Rundfunk ist, wir wußten es schon, ein Parteiensender, genauer: ein Regierungssender. Hohe Positionen werden nur an Leute mit dem richtigen Parteibuch vergeben und selbst für nebenberufliche Sportreporter ist das falsche Parteibuch ein Kündigungsgrund, siehe Günther Koch. |