Siedler 2004. Gebunden, 351 Seiten. Mit Gerichtszeichnungen von Christine Böer – |
| Politoffizier
der DDR darf enttarnt
werden - Gericht urteilt gegen früheren Grenzschützer Das Berliner Kammergericht setzte den vorläufigen Schlusspunkt zur Farce um die Nennung eines früheren DDR-Grenzpistoleros im Stab des DDR-Grenzkommandos Treptow. Noch freilich ist die Sache nicht ausgestanden: die gerichtlichen Strafandrohungen von bis zu 250 000 Euro Strafe oder ersatzweise Ordnungshaft müssen formell nach widerrufen werden. |
| Hintergrund
des Falls Am 5. Februar 1989 wurde der 20-jährige Chris Gueffroy im Mauerabschnitt des Grenzregiments, in dem ☠ damals wirkte, erschossen. Heute läuft ☠, Ex-Offizier der DDR Grenzschützer, in Deutschland frei herum und kann sogar erfolgreich Zensur-Urteile erwirken.
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| Ein
Oberstleutnant der Bundeswehr a.D.
wunderte sich in einem Leserbrief, dass die bundesdeutsche Polizei
ehemalige DDR-Schergen überhaupt aufnimmt. Bei der Bundeswehr
wäre dies ausgeschlossen, da ein Politoffizier der
DDR-Grenztruppe
seine Unfähigkeit schon bewiesen hätte. Ein
Politoffizier der
DDR ist ausgebildet in ideologischer Indoktrination, politischer
Agitation, Vermittlung von Feindbildern bis zur Hasserziehung
gegenüber dem bundesdeutsche Klassenfeind. Die Grenzer
schossen
meist skrupellos auf Deutsche. SZ, 13.3.2007, S. 35 | ||
| Manfred Wilke, Professor für Soziologie, FU Berlin, Mitbegründer des "Forschungsverbundes SED-Staat" plädierte dafür, Täter nicht zu anonymisieren, sondern beim Namen nennen zu dürfen. In seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung mußte er auf Namensnennung verzichten, da es der Zeitung gerichtlich verboten wurde. Wilke: "In der Konsequenz führt das Verlange der Anonymisierung von Verantwortung zu einem Erinnerungsverbot". Dadurch wird die historische Aufarbeitung der SED Diktatur behindert. SZ, 7.3.2007, S. 2 |
| Eine
erfreuliche Entscheidung des BGH ( |
| 45
Wissenschaftler, Juristen (!), Polizeibeamte und Autoren (darunter
Heinrich Breloer, Walter Kempowski, Wolf Biermann und Ralph Giordano)
protestierten
gegen das Verbot des Buchs Deutsche Gerechtigkeit.
Die Internationale
Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
veröffentlichte im Dezember 2006 diesen Aufruf, doch selbst
der wurde inzwischen allem Anschein nach zensiert. Auf der Website Hans Michael Kloth: "Promis müssen schweigen", Falls der SPIEGEL Online Artikel inzwischen auch zensiert wurde: E-Mail an mich Das Berliner Landgericht hatte dem Siedler-Verlag am 2.2.2006 unter Androhung einer Strafe von 250.000 Euro untersagt, den Namen eines ehemaligen Offiziers der Grenztruppen der DDR zu nennen. SZ, 4.12. 2007, S. 11 Auch auf diesen Webseiten hier wurde daher der Name (nach telefonischem Hinweis) ebenfalls entfernt. Verantwortliche der DDR-Diktatur dürfen in Deutschland nicht öffentlich genannt werden. Wer's tut riskiert hohe Geldstrafen. |
| Leider
ist es in Deutschland so, dass über manche Tatsachen nicht
berichtet werden darf (Beispiele nenne ich auf dieser Website
Hunderte). Nur weil sich die politischen Systeme in vielem gleichen,
konnten die DDR-Schergen auch in der Bundesrepublik wieder Karriere
machen. Dies war nach 1945
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