| Zensur im Internet Freies Internet für Deutschland ist eine prima Idee für die Zukunft Auch vorm Internet machen die Zensoren nicht Halt. Man muß schon Angst haben, wenn man auf diese Sachverhalte mittels Links verweist! Da es dazu genügend Informationen im Web gibt, begnüge ich mich hier mit kurzen Hinweisen und Links. Auf dieser Seite sind Links zu Inhalten anderer Websites und zu anderen Servern. Für diese Links gilt: Ich distanziere mich ausdrücklich von diesen Inhalten und kann keine Haftung dafür übernehmen, da ich keinen Einfluss darauf habe. "Quis custodiet ipsos custodes?" Juvenal, Saturae 6, 347. Wer wird die Wächter bewachen? |
| abgeordnetenwatch.de
wurde zur Zensur aufgefordert Der stellvertretende Landtagspräsident des Saarlands, Karl-Josef Jochem, FDP, wollte für abgeordnetenwatch.de eine Schirmherrschaft übernehmen. abgeordnetenwatch.de ist bei Abgeordneten unbeliebt: sie werden online aufgefordert mit dem Bürger Kontakt aufzunehmen. Für viele Abgeordnete ist der Bürger ein rotes Tuch: sie/er hält von der eigentlichen Arbeit ab. Auf Druck aus einer Präsidiumssitzung im Saarländischen Landtag zog Karl-Josef Jochem seine bereits zugesagte Schirmherrschaft zurück. Landtagsdirektor Dr. Christof Zeyer teilte abgeordnetenwatch.de mit, dass "Landtagspräsident Hans Ley die Übernahme einer Schirmherrschaft für das privat betriebene Internetportal abgelehnt" hat. Später forderte Dr. Christof Zeyer abgeordnetenwatch.de auf: "Ich fordere Sie daher auf, diese Darstellung von Ihrer Internetseite zu entfernen." Dieser Aufforderung zur Zensur im Internet kam abgeordnetenwatch.de nicht nach. |
| Deutschland
ist bei der Internet-Zensur Vizeweltmeister Gerne zeigen die deutschen Politiker mit dem Zeigefinger auf das böse China oder Iran und deren Zensur des weltweiten Webs. Damit lenken sie davon ab, dass Deutschland massive Internetzensur betreibt. Bei der Entfernung von Videos, Blogeinträgen und Suchtreffern landet Deutschland auf Platz zwei hinter Brasilien. Deutschland verlangt mehr Eingriffe von Google als der gesamte Rest Europas. Allerdings fehlt China in der Statistik von Google. Wenn man China dazu nimmt, wäre Deutschland schlimmstenfalls (bestenfalls) der dritte Platz sicher. |
| Links
können strafbar
sein Nicht nur ich musste mit dieser Website schon öfters für gesetzte Links Strafe zahlen (bemäntelt als Abmahngebühr; siehe Die Pressefreiheit endet, wenn in der journalistischen Berichterstattung ein Link auf illegale Angebote gesetzt wird. Das Setzen eines Links zur Website eines Softwareherstellers zur Umgehung von Kopierschutzmassnahmen wurde vom Landgericht München dem Heise Zeitschriften Verlag untersagt. Az: 21 O 6742/07. Heise, ein Vorkämpfer für Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland, will Berufung beim OLG München einlegen. SZ, 28.11.2007, S. 17 Ich wage es hier einen Link auf Heise online zu setzen, die ja wiederum einen Link auf ein illegales Angebot gesetzt haben könnte Auch Links auf Webauftritte, die der deutschen Regierung unangenehm sind, führen schnell zur Zensur. Die Infogruppe Rosenheim hatte einen Link auf die Kampagne „Castor? Schottern!“ Bekanntlich setzt sich die derzeitige Bundesregierung nicht nur für Hoteliers, Bankiers und Pharma-Unternehmen ein, sondern auch für die Energiekonzeren; immer auf Kosten des Bürgers. Deshalb sperrte der Provider Beepworld GmbH nach kriminalpolizeilicher Intervention den Webauftritt der Infogruppe Rosenheim: sie enthielt einen Link auf die Kampagne “Castor? Schottern!” Doch Information des Bürgers außerhalb der parteilich dominierten Medien soll verhindert werden. Es genügt, wenn der Bürger das abgesprochene und oft verlogene Gelabber der Politiker im TV anschauen. Ich wage es hier einen Link auf die Infogruppe Rosenheim zu setzen, die ja wiederum einen Link auf ein illegales Angebot gesetzt haben könnte |
| Wohin die inzwischen in Deutschland
von vielen befürwortete Folter führen kann, zeigt
eindrucksvoll (kein Beispiel aus dem "finsteren" Mittelalter, sondern
aus 2002): |
| An der
Schanghaier Universität forderte der Bundeskanzler Gerhard
Schröder in seiner Rede ein „freies
Internet“. SZ vom 31.12.2002
Gleichzeitig forderte er ein "freies Internet", das die
"wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung
eines jeden Landes" fördere. |
"Einige Internet-Provider, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sperren ausgewählte Internet-Inhalte bzw. leiten Anfragen dieser Seiten auf eigene Inhalte um; weiterhin werden E-Mails, die an bestimmte Empfänger gerichtet sind, auf eigene Server dieser Provider umgeleitet." |